Leserbrief

Rheinbrücken für mehr regionale Rad-Arbeitswege

VCL Verkehrs-Club Liechtenstein | 31. August 2016

Verkehrspolitik

Im Rahmen des Agglomerationsprogramms Werdenberg-Liechtenstein ist auf der Höhe Buchs-Räfis/Vaduz, Obere Rüttigasse eine neue Fuss-/Radbrücke über den Rhein in Planung. Finanziert wird diese wichtige Radverbindung Buchs-Vaduz vom Kanton St. Gallen und dem Land Liechtenstein sowie der Stadt Buchs und der Gemeinde Vaduz. Im Rahmen des Agglomerationsprogramms beteiligt sich auch die Eidgenossenschaft an den Kosten. Damit die Eidgenossenschaft ihren Beitrag leistet, muss die Fuss-/Radbrücke 2018 im Bau sein.
Von den in Buchs wohnhaften 1781 Einpendlern arbeiten 614 in Schaan, 384 in Vaduz und 147 in Triesen. Im Bereich Buchs sind also zwei Fahrradbrücken angebracht. Denn die Autobrücke mit Tempo 80 und dem Kreisverkehr ist für den Radverkehr eher gefährlich und wenig attraktiv. Von den untersuchten Standorten hat eine Radverbindung von Buchs-Räfis nach Vaduz-Nord das grösste Umsteigepotenzial vom Auto auf das Fahrrad für Arbeitswege. Deshalb wurde diese Radbrücke im Agglomerationsprogramm mit A-Priorität eingestuft.
Um den Radverkehr für Arbeitswege zu fördern und so die Strassen in den Hauptverkehrszeiten zu entlasten, sind längerfristig weitere Radbrücken nötig. Laut Stellungnahme des VCL zum Agglomerationsprogramm 3. Generation (http://www.vcl.li/bilder/1114.pdf) sind dies: Haag–Bendern; Sevelen Kessiweg– Triesen Nord; Wartau Balzers Höhe Industrie Nord.
Arbeitswege per Fahrrad für Wege bis 5 Kilometer – mit E-Fahrrad bis 10 Kilometer – entlasten nicht nur unsere Strassen zu den Hauptverkehrszeiten. Sie sind für die Radfahrenden auch ein bewährtes Mittel für mehr Fitness und bessere Gesundheit; also mehr Lebensqualität.

VCL Verkehrs-Club Liechtenstein

Teile diesen Leserbrief mit deinen Freunden

Leserbrief schreiben

Wie denken Sie darüber?
Titel
Text 0 / 2500 Zeichen
Weiter
Liechtensteiner Volksblatt AG
© 2017, Alle Rechte vorbehalten.