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Leserbrief

Sonne in der Krise?

Manfred Büchel,Gastelun 4, Eschen | 28. Juli 2016

Klimawandel

Ist unsere Sonne nicht hübsch, wenn sie so ganz sauber und fleckenlos leuchtet? Der «Berliner Kurier» reagierte am 29. Juni 2016 und warnte unter Verweis auf das Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK) vor drastischen klimatischen Folgen: «Wissenschaftler warnen, Europa droht eine neue Eiszeit – im Miniformat». [...] Europa droht eine Mini-Eiszeit. Auf diese Schlussfolgerung sind Solarphysiker des Potsdamer Instituts für Klimafolgeforschung gekommen, die sich mit der Sonnenaktivität auseinandergesetzt haben. In den kommenden Jahren wird diese immer weiter abnehmen. Dies bedeutet im Umkehrschluss, dass es immer kälter wird. Die Wissenschaftler sprechen von einer «Kleinen Eiszeit», wie das Wetterportal wetter.at berichtet. [...]
In der Tat ist wohl mit einer Abkühlung zu rechnen. Während der letzten «Kleinen Eiszeit» vor 300 Jahren war die Sonne viele Jahrzehnte lange nahezu fleckenlos. Aber es wundert schon sehr, dies aus Richtung des PIK zu hören, wo man doch jahrelang abgestritten hat, dass die Sonne überhaupt einen grösseren Klimaeinfluss haben könnte. (Mit bestem Dank an www.kaltesonne.de)
Ich nehme mal an, dass wir auch in nächster Zeit in unseren Landeszeitungen von solchen Themen nichts zu lesen bekommen werden. Besonders deshalb, weil ja die Hoffnung besteht, dass den Heizöl- und Erdgasbezügern via CO2-Abgabe noch mehr Geld aus der Tasche gezogen werden könnte. Sollte aber diese Abkühlung, womöglich noch mit Unterstützung von «La Niña» zu- stande kommen, dann werde ich mich dem «Unterländer» anschlies-sen und meine bisher geleisteten CO2-Abgaben zurückfordern sowie einen Antrag auf Subvention in gleicher Höhe (momentan 22 Rappen pro Liter Heizöl) stellen, weil ich dann mit meiner Heizung einen massgebenden Beitrag dazu leiste, unseren Erdball vor einer möglichen Eiszeit zu verschonen.
Nun, liebe Damen und Herren Landtagsabgeordnete, liebe Damen und Herren Regierungsmitglieder, wäre es wohl an der Zeit, sich mal über die grösste Klimaerwärmungs-Alarmistenbude Deutschlands, das PIK und weitere Panikinstitute sowie die Autoren des «Summary for Policymakers» ein paar ernsthafte Gedanken zu machen und zwar bevor die Ratifikation des Klimaabkommens im Hohen Landtag zur Debatte steht. Ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie diesbezüglich der Mutter der Wissenschaft, «der Skepsis», genügend Raum zur Verfügung stellen könnten und damit einem sachlichen Dialog nichts im Wege stehen würde.

Manfred Büchel,
Gastelun 4, Eschen

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