Leserbrief

Gute Argumente für das Radfahren

Verkehrs-Club Liechtenstein (VCL) | 25. Mai 2016

Arbeitswege

Etwa ein Drittel der Arbeitswege im Land sind bis drei Kilometer kurz und etwa die Hälfte der Autofahrten nur bis fünf Kilometer. Eigentlich Fahrraddistanzen. Doch man hört viele Ausreden gegen das Radfahren im Alltag und speziell gegen den Arbeitsweg per Fahrrad: ich muss schön angezogen sein, Radfahren ist gefährlich, ich will nicht schwitzen, es regnet immer, Ich habe keine Zeit für den Arbeitsweg per Velo. Dazu einige Argumente.
Ein Elektrofahrrad macht Radfahren im Alltag schweissfrei und Steigungen sind kein Härtetest mehr. Es regnet gar nicht so oft wie viele Autofahrende meinen. In der Hauptverkehrszeit fährt man per Velo dem Stau davon und ist bis etwa fünf Kilometer oft schneller als per Auto. Je mehr Radfahrer unterwegs sind, desto weniger Unfälle passieren. Wer Rad fährt ist weniger krank. Dazu meint Prof. Dr. Ingo Froböse von der Sporthochschule Köln: «Wer sich keine Zeit für Bewegung nimmt, wird sich viel Zeit für seine Krankheiten nehmen müssen – das steht in einem direkten Zusammenhang.»
Um die Leute zum Radfahren zu animieren, führt der Verkehrs-Club Liechtenstein (VCL) mit Partnern drei Fahrradwettbewerbe durch:
? «Mit dem Rad zur Arbeit» für LIHK-Unternehmen sowie Landesverwaltung und Gemeinden;
? «Mit dem Rad zur Schule» für die Weiterführenden Schulen 1;
? «Radfahren für Ihre Gesundheit» für im Land Wohnhafte und/oder Arbeitende.
Um das Radfahren im Alltag zu fördern, führt der VCL den Gesundheits-Wettbewerb vom 1. April bis 31. Oktober als Sommer-Wettbewerb und vom 1. November bis 31. März als Winter-Wettbewerb durch. Dies ist nur möglich dank grosszügiger Sponsoren. Details finden sie auf www.fahrradwettbewerb.li.

Verkehrs-Club Liechtenstein (VCL)

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