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Leserbrief

Mal so, mal so

Sigi Langenbahn, LANV-Präsident | 24. März 2016

Mindestlohn

Sehr geehrter Jo Schädler
In Ihrem Beitrag vom 12. März lobten Sie Unternehmer, die Mitarbeitenden Eurolöhne im Mindestlohnbereich auszahlen, um keine Kündigungen aussprechen zu müssen. Am 21. März wiederum bezichtigten Sie den Staat der Mitschuld am sozialen Unfrieden, weil er private Reinigungsunternehmen beauftragt, die ihren Arbeiterinnen schlechte, oft menschenverachtende Löhne zahlen. Ihnen ist bekannt, dass der Mindestlohn einer Reinigungshilfskraft im vergangenen Jahr noch 110 Franken über demjenigen einer Hilfskraft in der Industrie lag. Wie also dürfen wir Ihre unterschiedliche Bewertung dieser Löhne verstehen? Und sollten Sie nicht Ihrer eigenen Forderung vom 23. März entsprechend alle Ihnen bekannten Reinigungsunternehmen mit menschenverachtenden Löhnen beim Namen nennen, anstatt die gesamte Branche vorzuführen?

Sigi Langenbahn, LANV-Präsident

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