Freitag - 26. Oktober 2007 | 18:36
Alle fünf Einsprachen gegen Berner Bärenpark offenbar vom Tisch
Die fünf hängigen Einsprachen gegen den geplanten Berner Bärenpark sind offenbar vom Tisch. Die zuständige Gemeinderätin Barbara Hayoz hat nach eigenen Angaben vom Entscheid "informell Kenntnis erhalten".
Offiziell sei der Entscheid noch nicht bei ihr eingetroffen, bestätigte Hayoz auf Anfrage eine Meldung der Gratiszeitung ".ch". Sollten die fünf Einsprachen tatsächlich vom Tisch sein, wäre das "ein genialer Tag" für die Bären und für die Stadt Bern, freute sich Hayoz.
Der Anwalt der wohl gewichtigsten Einsprecherin, der Wohngenossenschaft "Laubsägelihaus", erklärte auf Anfrage, dass seine Mandanten auf einen Weiterzug verzichteten.
Der Bärenpark soll ab 2009 das Berner Wahrzeichen, den Bärengraben, ergänzen und den Tieren ein artgerechtes Zuhause bieten. Am Aarehang, südlich der Nydeggbrücke, haben sie künftig Auslauf auf 6500 Quadratmetern in einer mit Bäumen, Sträuchern und Wiesen gestalteten Landschaft.
Die Besucher erhalten von der bisherigen Terrasse beim Bärengraben und vom Uferweg entlang der Aare Einsicht in das Gehege.
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