Dienstag - 22. September 2009 | 13:06
Pfeifer bleibt nur eine Chance
FRASTANZ - Viktor Pfeifer, Eiskunstläufer aus Frastanz, will diese Woche in Oberstdorf das Olympia-Ticket lösen.
Es ist eine einmalige Chance: Viktor Pfeifer muss bei der Nebelhorn-Trophy in Oberstdorf ab Donnerstag einen Top6-Platz (bereinigt durch die bereits qualifizierten Läufer) schaffen. Nur dann bekommt Österreich einen Quotenplatz für die Olympischen Winterspiele im Februar in Vancouver zugesprochen. Die Konkurrenz ist hochkarätig. So versucht der Schweizer Stephane Lambiel in Oberstdorf ebenso ein Comeback wie der Deutsche Stefan Lindemann. Beide kämpfen wie Pfeifer um einen Quotenplatz für ihr Land - 24 der 30 Olympia- Startplätze wurden bereits bei der WM in Los Angeles vergeben.
Wie vor Turin
"Die Situation ist ganz ähnlich wie vor vier Jahren", erinnert sich Pfeifer zurück. Damals ging er in Wien ohne Belastung in die Olympia-Qualifikation und schaffte den Sprung nach Turin. "Oberstdorf ist der ultimative Wettkampf, es geht um alles oder nichts, ich nehme das sehr ernst." Darum war die Vorbereitung so intensiv wie noch nie und das Repertoire ist anspruchsvoll. Im Kurzprogramm sind Lutz, Toeloop und Flip jeweils als Dreifachsprünge fix eingebaut. Und möglicherweise auch der Dreifach-Axel: "Er würde den Druck von den anderen Dreifachen wegnehmen", will Pfeifer den schwierigen Sprung wagen. Selbst bei einem Sturz würde der Dreifach-Axel noch mit guten Punkten belohnt werden. In der Kür will er in den ersten vier Teilen viele Punkte sammeln, das Hauptelement wird ein Vierfach-Sprung sein.
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