Donnerstag - 9. Juli 2009 | 13:01
Plattform "Die Gsiberger" will in den Vorarlberger Landtag
BREGENZ - In Vorarlberg haben sich fünf Gruppierungen haben sich zur Wahlplattform "Die Gsiberger" zusammengeschlossen. Ziel ist es, bei der Wahl im September den Einzug in den Landtag zu schaffen und zwei bis drei Mandate zu bekommen.
Man verstehe sich nicht als traditionelle Partei, sondern als Hilfsorganisation für Menschen, welche benachteiligt und von den Regierenden vergessen werden, so die Initatoren bei einer Pressekonferenz. Es sei an der Zeit, die Demokratie zu erneuern und die Macht umzuverteilen.
Inhalte des WahlprogrammsDie Wahlplattform fordert unter anderem eine Vermögens- und Spekulationssteuer, eine Reduktion der Managergehälter, eine Erhöhung der Arbeitslosen- und Notstandshilfe und ein Grundeinkommen.
Zum Wahlprogramm gehören auch die Forderung nach einer Privatisierung öffentlicher Aufgaben, das Ziel von dezentralisierten und selbstverwalteten Pflegeeinrichtungen und eine Anlauf- und Beratungsstelle für Antidiskriminierung.
Weiters setzt sich die Plattform für eine Universität in Vorarlberg und die Legalisierung von Cannabis ein.
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